Lebendige Propagandisten des IDO

oder: Die Namen der Kommunenkinder

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Dank der freundlichen Hilfe der Schweizer Historikerin Regula Bochsler haben wir Kopien von diversen Publikationen Filareto Kavernidos erhalten. Es finden sich darunter mehrere neue Aufsätze und Nachrichten aus den Jahren 1921-1926.

Lebendige Werbung der Ido-Sprache

Bis jetzt wurden in der Kaverno di Zaratustra fünf Kinder geboren, die in verschiedenen Standesämtern unter folgenden Namen eingetragen worden sind: Vertuemo, Joyigemo, Sajero (das r ist ein Schreibfehler des Beamten gewesen, wahrscheinlich anstatt eines s. -die Red.), Veremino und Esperoza. Immer, wenn jemand diese Namen hört, wird er fragen, was sie bedeuten und eine Lektion über die Weltsprache über sich ergehen lassen müssen. So haben wir also eine lebendige Werbung der Ido-Sprache geschaffen!“

So die Notiz aus der Monatszeitschrift „LIBERESO“, Nr. 15, August 1924, in der er die Ido-Namen der Kinder der Kommune angibt.

Wir haben also Vertuemo (1921, der Tugendhafte) und Sajero (1922, der Weise), die Kinder von Hannchen; und Joyigemo (1921, der Gerechte) und Esperoza (1923, die Hoffnung), die Kinder von Mally. Sajeros Name war vom Standesbeamten falsch geschrieben worden: er sollte eigentlich SAJESO heißen. Jetzt wissen wir ausserdem, dass Veremino (1923, die Wahrhaftige), die wir bis 2020 nicht zuordnen konnten, die Tochter von Gerhard Schoendelen und der Grossen Agnes ist.

Aktualisiert: 7.20