Das Rote Luch und die Kaverno di Zaratustra

Die von Filareto gegründete Kaverno di Zaratustra verfügte über ein Stück Land mit einer Art primitiven Höhlenwohnung in einem ländlichen Gebiet – genannt Rotes Luch – etwa 25 km östlich von Berlin. Hier ein Bericht über die Suche nach dem Ort…

La Raupo, die Fabel im Original

1926 erschien die kleine Originalfabel „Die Raupe“ von Filareto Kavernido, geschrieben in der Ido-Sprache, im Verlag der Ido-Centrale in Berlin. Abgesehen von der Bedeutung, die sie als Beitrag zum eher mageren Bestand der auf Ido verfügbaren Literatur haben mag – und Filareto wurde nach seinem Tode von der Zeitschrift „Progreso“ wegen seines sicheren und eleganten Stils im Reform-Esperanto gelobt, der Beitrag müsste also als bedeutend eingestuft werden -, gibt diese Schrift auch einen guten Einblick in seine ideologischen und ethischen Vorstellungen…

Zusammensetzung – La Kaverno di Zaratustra

Aus den Berichten in der anarchistischen Zeitschrift „L’en Dehors“ der Jahre 1926 bis 1933 von und über Filareto Kavernido haben wir einige Angaben über die schwankenden Mitgliederzahlen der Kommune zusammengestellt.

Kavernidos Erziehungsmethoden

Wir haben bereits ausgiebig die Widersprüchlichkeit im Charakter und in der Persönlichkeit Filareto Kavernidos angesprochen. Wenn es aber ein Feld gibt, auf dem diese Inkonsequenz in der schrillsten Weise auffällt, dann in seinen Erziehungsmethoden.

Kommunenkinder als Propagandisten des IDO

Dank der freundlichen Hilfe der Schweizer Historikerin Regula Bochsler haben wir Kopien von diversen Publikationen Filareto Kavernidos erhalten. Es finden sich darunter mehrere neue Aufsätze und Nachrichten aus den Jahren 1921-1926. So die Notiz aus der Monatszeitschrift „LIBERESO“, Nr. 15, August 1924, in der er die Ido-Namen der Kinder der Kommune angibt.

Filareto Kavernido und IDO

Der Stellenwert, den die internationale Sprache Esperanto für Heinrich Goldberg hatte ist nur schwer zu bestimmen. Santiago Tovar analysiert Kavernidos Beziehung zu Esperanto und IDO

Kavernidos Kulturphilosophie

Filareto hat die Utopie einer Kommune gelebt. Folgt man seinen „programmatischen Grundlinien“, gab es in der „kommunistischen Gruppe“ keinen Besitz und kein Privateigentum, weder an Dingen noch an Personen. Was dies bedeutet erleutert Prof. Johannes Rohbeck aus Dresden.